MGV Liederkranz 1922 e.V. Freiburg -Zähringen

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Maiwanderung 2018

Maiwanderung am 13.05.2018 auf den Hünersedel

Das Wetter hat so seine Kapriolen geschlagen. Zuerst fiel die Mairadtour ins Wasser (oder besser in den Gewitterregen), dann waren auch die Wetter-Aussichten für die Maiwanderung alles andere als rosig. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn nicht die Tage davor und dazwischen mit tollem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gesegnet waren. Aber wie heißt es: Schlechtes Wetter gibt es nicht nur schlechte Kleidung.

So haben sich dennoch 8 mutige Wanderinnen und Wanderer auf die Wandersocken gemacht, um den 745 Meter hohe Hünersedel zu erklimmen. Zuerst ging es mit den Pkw´s nach Freiamt bis zur Ludinmühle im Brettental. Von dort starteten die Wanderer bei leichtem Nieselregen linksseitig das Brettental empor. Auch wenn die Temperaturen herbstlich kühl waren besorgte der Anstieg eine angenehme innere Wärme. Und gegen den leichten Regen war man mit einem Schirm bestens gerüstet. Nur mit der Aussicht haperte es gewaltig. Wo normalerweise herrliche Aussichten ins Rheintal, in den Kaiserstuhl und in die Vogesen möglich gewesen wären, waberte ringsherum eine dicke Nebelsuppe. Stetig gings bergauf, sahen wir 100 Meter, mal sahen wir 200 Meter weit, aber niemals weiter. Schade, aber es hat der Stimmung in der Truppe keinen Abbruch getan. Zwei Mitwanderer haben sogar die Stufen auf den Aussichtsturm am Gipfel erklommen, obwohl die Aussicht unten genauso schlecht wie oben war.

Nach dem Gipfelsturm folgte unmittelbar der Einkehrschwung in der Gaststätte Luegemol. Dort gesellten sich noch 4 weitere Vereinsmitglieder zu den Wanderern, die aber den langen Weg mit dem Auto zurückgelegt hatten.

Fröhlich war´s und lustig, und wir haben uns richtig wohlgefühlt in der wohligen Wärme der Gaststube.

Aber dann ging es wieder hinaus auf den Wanderweg in Richtung Kreuzmoos. Jetzt führte der Weg nur noch eben oder mit leichtem Gefälle auf dem Kamm entlang, bis wir kurz vor dem Kreuzmoos den Abstieg unter die Füße nahmen. Einmal rund um das obere Brettental führte die Wanderung, und auf der rechten Talseite erfreuten uns die saftigen, blumenreichen Wiesen mit ihren vielen Farben. Ganz anders war die Blumenvielfalt und der Farbenreichtum, als wir das von der Rheinebene gewohnt sind. Und es ersetzte uns die nach wie vor fehlende Fernsicht. Bald war auch die Ludinmühle wieder erreicht und jeder zeigte völlige Zufriedenheit mit dem, was wir heute doch noch erlebt hatten.

In Reichenbach gab es im Kaffee Mellert noch eine Abschiedskaffee, bis wir dann am frühen Abend mit neuen Eindrücken und nach kurzer Autofahrt Zähringen wieder erreichten.

Zufriedene Gesichter ringsherum zeigten, auch eine Wanderung unter diesen Verhältnissen bereitet Freude, man muß sie nur machen. Schade, daß sich nicht mehr Vereinsmitglieder dieser Erkenntnis anschließen konnten.

WM

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Dämmerungswanderung 2018

Dämmerungswanderung am 14.07.2018 zur Burg Landeck

Der Termin war sehr gut vorausgeplant, denn das Wetter spielte im Gegensatz zur Radtour und Maiwanderung im Mai endlich mit und wir hatten Kaiserwetter zu erwarten. So konnte eine stattliche Gruppe von Zähringen aus in Richtung Emmendingen- Mundingen am Samstagabend um 18:30 Uhr zur geplanten Dämmerungswanderung aufbrechen. Bei der Burg Landeck, wo wir auch die Grillstelle für das ausgiebige Essen einrichten wollten, gab es zuerst ein taktisches Problem, da vor dem Bürgersaal bei der Burg eine Geburtstagsparty auf dem großen Platz stattfand und wir den eigentlichen Parkplatz nicht nutzen konnten. Gerhard Burger hat mit Rainer Faist den Anhänger mit all den Equipments zur gemütlichen Einrichtung des Grillplatzes geladen und zur Burg gefahren. So behalfen wir uns mit dem Abstellen des Anhängers am Zugang zum Platz und jeder half mit die Grillutensilien sowie die Biertischgarnituren und den Vereinseigenen Schwenkgrill zum Ratsplatz in unmittelbarer Nähe zur unteren Ruinenhälfte, der ehemals großen Burganlage mit Ober- bzw. Unterburg, hin zu tragen. Sie wurde hauptsächlich im Mittelalter für festliche Anlässe der Bewohner verwendet und schon 1525 wurde die Burg von aufständischen Bauern zerstört. Sie bietet in schöner herrlich gelegener Lage einen sehr ausgedehnten Blick ins Rheintal sowie nach Freiburg, dem Kaiserstuhl und bis hinüber in die Vogesen. Nach Einrichten des Grillplatzes starteten die Wanderer bei herrlichem Sonnenschein und guter Sicht, bis in die Vogesen, zur angesagten Wanderung mit einem Rundgang durch das Mundinger Rebgelände unterhalb von Landeck über den Bergrücken in die Talsenke bis fast zum Ramstalhof und von dort aus wieder zurück zur Burgruine. Die Wanderung dauerte ca. 1 ½ Std. und war sehr gut zu begehen. Auf dem Rückweg unterhalb des Bürgersaales steht das Gebäude der einstigen Zehntscheuer der Markgrafen von Baden aus dem 16. Jahrhundert, das für den Ort Landeck einige Jahrhunderte als Lagerhaus diente. Danach wurde es zum Wohnhaus umgebaut in dem der Rechtsanwalt und 48er- Revolutionär Emil Barbo bis zu seiner Flucht 1850 lebte. Am Ende der Wanderung haben einige noch die Besteigung des begehbaren Teil der Oberburg unternommen und hier die beste Rundumsicht genießen können. Nach der herrlichen Wanderung hatten alle großen Hunger und Durst. Einige Nichtwanderer gesellten sich noch zur Grillrunde hinzu. Gerhard und Rainer hatten in der Zwischenzeit den Schwenkgrill und den Kanonenofen für das mitgebrachte Grillgut angeheizt. Jeder konnte nun sein Steak oder Wurst auf dem Grill braten lassen. Derweil wurde auf den Tischen die Zutaten wie Salate, Tomaten, Gurken etc. sowie Brot und Getränke hergerichtet. Mit einem ausgiebigen Gelage konnte der Hunger nun gestillt werden und dabei konnte man auch den Sonnenuntergang hinter den Vogesen sehr eindrucksvoll genießen.  

Zufriedene Gesichter ringsherum zeigten, dass diese Dämmerungswanderung allen eine große Freude bereitet hatte, denn der angepeilte Rückweg gegen 22:45 Uhr wurde weit überschritten. Keiner wollte an diesem lauen Sommerabend schon nach Hause. Jedoch die Stunde des Abschiedes nahte und alle halfen wieder die mitgebrachten Grillutensilien sowie die Biertischgarnituren wieder im Anhänger zu versorgen und Gerhard Burger gilt für den Transport und für das Beladen bzw. abladen in Freiburg ein ganz großes Dankeschön. Auch Wolfram Mündlein, der diese Dämmerungswanderung wieder organisierte gilt unser aller Dank. Mit vielen neu gewonnen Eindrücken ging jeder zufrieden nach Hause. Wir alle freuen uns schon wieder auf eine gut ausgewählte Dämmerungswanderung im nächsten Jahr.

                                                                                                                                                   ph

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